Es ist Winter, es ist kalt und man hätte gerne einen wärmendes Gericht, am besten noch mit Getreide drin. Da hätten wir einen Vorschlag: unseren Graupeneintopf mit Kartoffeln und Gemüse.
Denn dieser Eintopf ist ein echtes Wohlfühlessen. Zarte Gerstengraupen köcheln langsam, bis sie ihre natürliche Cremigkeit entfalten, während Karotten, Sellerie, Lauch und Kartoffeln für Farbe, Biss und Aroma sorgen.
Dazu kann man eine heiße Wurst oder ein paar Speckstückchen hinzufügen, wenn man mag. So entsteht ein bodenständiger Eintopf, der sättigt, ohne schwer zu sein. Herzhaft, wärmend und wunderbar sämig.
Rezept für vier Personen.
Übersicht
Zutaten
- 250 g Gerstengraupen
- 250 g Lauch
- 300 g Sellerie
- 300 g Karotten
- 500 g rohe Kartoffeln
- 1 TL Salz
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Liter Wasser oder Gemüsebrühe
- Ein paar Wacholderbeeren
- Zum Braten: Öl oder Butter
Zubereitung
- Die Graupen in einem Sieb abspülen und mit der doppelten Wassermenge kurz aufkochen. Bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
- Lauch, Sellerie und Karotten kleinschneiden oder mit einem Hobel raspeln.
- Das Gemüse sechs Minuten in Öl oder Butter dünsten.
- Kartoffeln schälen und würfeln.
- Kartoffeln, 1 Liter Wasser, Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt zu dem Gemüse geben. Zehn Minuten köcheln lassen.
- Die Graupen hinzufügen und weitere zehn Minuten köcheln lassen.
Tipps
- Besonders gut schmeckt der Eintopf, am nächsten Tag, da er durchgezogen ist und dann seinen vollen Geschmack entfaltet.
- Eintöpfe haben den Vorteil, dass man sie gut vorkochen und portionsweise über Tage essen kann. Oder man friert sie ein.
- Wenn man das Gemüse zusammen mit Speckstückchen anbratet, bringen diese noch mehr Aroma ins Gericht.
- Man kann die Graupen auch für Suppen, Aufläufe oder Salate verwenden oder als Beilage zu Fleischgerichten.
Was sind Gerstengraupen?
- Es sind geschliffene Gerstenkörner.
- Durch das Abschleifen wird die Spelze entfernt: diese schützende Hülle umschließt das Gerstenkorn und fällt beim Drusch nicht ab.
- Gerstengraupen werden auch Roll- oder Kochgerste genannt.
Weiter unten haben wir noch ein paar Infos rund um die Gerste.
Was die Gerste besonders macht: Beta-Glucane
- Gerste enthält Beta-Glucane. Das sind unverdauliche Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und dadurch eine schonende Verdauung ermöglichen.
- Sie dienen gesunden Darmbakterien als Energiequelle und fördern so deren Wachstum.
- Sie wirken sich sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.
Unser Gersten-Angebot im Mühlenladen
- Gerstengraupen von der Spielberger Mühle
- Nacktgerste: Züchtung, bei welcher der Spelz beim Drusch abfällt.
- Als Flocken in der 5-Korn-Flockenmischung mit Hafer, Roggen, Dinkel und Weizen
- Gerstenmalz zum Backen
- Im Getreidekaffee: mit Gerstenmalz, Roggen, Zichorie und Feigen






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