Mediterranes Focaccia

Auf einem Holzbrett liegen Focaccia-Stücke, die mit einem Rosmarinzweig dekoriert sind.

Focaccia ist neben Ciabatta wohl der Klassiker unter den mediterranen Broten, ob zum Grillen oder fürs Picknick unterwegs. In diesem Rezept verwenden wir ein Brühstück, sodass das Brot nicht so schnell austrocknet. Außerdem wird es vor dem Backen mit Olivenöl bestrichen, wodurch das Focaccia insgesamt saftig bleibt. Wir haben es mit Rosmarin bestreut, man kann aber nach Belieben weitere italienische Kräuter oder auch getrocknete Tomaten und Oliven verwenden.

Zutaten:

400 g Dinkelmehl Type 630
2 EL Olivenöl
10 g Vollrohrzucker
20 g Hefe
250 g Wasser

Zusätzlich:

Olivenöl zum Bestreichen
Italienische Kräuter nach Belieben, z. B. Rosmarin, Basilikum und Oregano

Brühstück:
100 g Dinkelgrieß
13 g Salz
200 g kochendes Wasser
Alles zusammen mit einem Schneebesen verrühren und abkühlen lassen.

Zubereitung:

  • Die Hefe in Wasser auflösen und mit Mehl, Öl, Zucker und dem Brühstück in eine Knetschüssel geben. Zwei Minuten verkneten und dann vier Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten lassen.
  • Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur (mindestens 18°C) für
    30 Minuten gehen lassen.
  • Mit einer Teigkarte den Teig in der Schüssel falten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen. Den Teig mit bemehlten Händen auf dem Backblech in Form drücken, bis das ganze Blech bedeckt ist. Zudecken und 20 Minuten gehen lassen.
  • Mit den Fingern oder einem Kochlöffel kleine Mulden in den Teig drücken. Den Fladen mit Olivenöl oder mit einer Mischung aus Wasser und Olivenöl bestreichen und mit Kräutern bestreuen.
    Weitere 20 Minuten gehen lassen.
  • Bei 220°C für 25 Minuten backen. Nach den ersten zehn Minuten die Backofentür kurz öffnen, um den Dampf abzulassen.

Was ist ein Brühstück?

Ein Brühstück kann man für die Frischhaltung von Gebäcken einsetzen, die schnell austrocknen können. Es empfiehlt sich besonders, wenn man mit Dinkel backt.

  • Für das Brühstück nimmt man feines oder grobes Vollkorngetreide und übergießt es mit kochendem Wasser.
  • Man nimmt ein Verhältnis Getreide und Wasser von etwa 1:2 bis 1:3. Das bedeutet, ein Teil Getreide und zwei bis drei Teile Wasser.
  • Den Getreidebrei abkühlen lassen und dann verwenden.
  • Man kann ihn auch mehrere Stunden oder über Nacht quellen lassen und dann dem Teig beifügen.
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