Wie lange ist Mehl haltbar?

Blick in die Tüte mit Ruchmehl

Aufbewahrung von Mehl

Mehl und Mahlerzeugnisse sollte trocken und kühl aufbewahrt werden, möglichst bei unter 20 Grad Celsius. Ideal sind 16 Grad Celsius. Es ist ein gut schließendes Gefäß zu empfehlen, das vor Vorratsschädlingen, Fremdgerüchen oder Feuchtigkeit durch Kochdämpfe schützt.

Außerdem sollte das Mehl vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da diese den Vitaminen schadet. Werden Gläser als Behältnisse verwendet, sollten diese in den Schrank oder in eine dunkle Vorratskammer gestellt werden.

Haltbarkeit von Mehl

Die Haltbarkeit des Mehls ist auf der jeweiligen Packung angegeben. Bei Vollkornmehlen ist zu beachten, dass sie innerhalb von vier bis sechs Monaten aufgebraucht werden sollten. Denn sie enthalten auch den fetthaltigen Keimling, sodass das Mehl ranzig werden kann.

Typenmehle besitzen einen geringen Schalenanteil und sind rund sechs Monate haltbar. Vollkornmehle sollte man rascher verbacken, da sie das ganze Korn und den fetthaltigen Keimling enthalten, sodass das Mehl ranzig werden kann. Wer daheim Getreide auf einer kleinen Mühle zu Vollkornmehl vermahlt, sollte dieses daher ebenfalls bald aufbrauchen.

Mehl muss lagern

Je frischer, desto besser – das gilt nicht immer, vor allem nicht bei unseren hellen Typenmehlen aus dem Mühlenladen. Bevor es verkauft wird, wird das Mehl nach der Vermahlung bis zu drei Wochen gelagert. Dadurch verbessert sich seine Backleistung und die Gebäcke werden lockerer – und zwar ganz ohne Konservierungsstoffe oder sonstige Zusätze.

Daher gibt es unter unseren Handwerksmüllern den Spruch „mühlenwarm, dass Gott erbarm“. Das bedeutet, dass man das Typenmehl nach dem Mahlen nicht gleich verwenden, sondern zunächst ruhen und quasi abkühlen lassen sollte.

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