Waffeln aus „rauem Mehl“: Ruchmehl

Neulich haben wir Waffeln mit Ruchmehl gebacken. Davon schonmal gehört? Der Begriff „Ruch" stammt aus der Schweiz und bedeutet „rau". Gemeint ist damit ein nicht so fein gemahlenes Mehl, das einen Teil der äußeren Schalenschichten des Korns enthält. Beim Blick in die Tüte sehen die Schalenteilchen wie kleine Pünktchen aus. 

Ruchmehl ist dunkler als ein Typenmehl, aber heller als Vollkornmehl, da hier das ganze Korn inklusive aller Schalenschichten vermahlen wird.
Gebäcke aus Ruchmehl haben eine dunklere Krume und auch unsere Waffeln fielen dunkler aus, als wenn wir sie zum Beispiel mit Weizenmehl Type 405 gebacken hätten. Aber sie schmecken kräftiger und haben einfach einen interessanteren Geschmack.

Im Mühlenladen bieten wir Ruchmehl aus Dinkel und aus Gelbweizen an.

Waffeln mit Ruchmehl - Zutaten:

300 g Ruchmehl
80 g Butter
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
½ Päckchen Backpulver
3 Eier
½ Liter Milch

Zubereitung:

Eier, Butter und Zucker zu einer cremigen, hellgelben Masse verrühren. Mehl und Backpulver zugeben, kurz verrühren und dann die Milch dazugeben. Mindestens 20 Minuten quellen lassen.
Das Rezept kann auch mit der gleichen Menge Dinkelvollkornmehl gemacht werden.


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